„Rückkehr der weißen Frau nach Wildbach“

Aktualisiert: Jan 23

21. September 2019





Anfang diesen Jahres wurden einige Vertreter unseres Dörfchens gefragt, ob wir eine Skulptur für den Ort haben möchten, denn das alljährliche Holzbildhauersymposium in Aue stand an. Wildbach als neuer Ortsteil würde auch bedacht werden, so die erste Information.


Spontan fiel uns dann gleich die „Weiße Frau in der Isenburg“ ein.

Diese Sagengestalt geistert ja nun schon viele Jahrhunderte in Wildbach umher. Also nicht lange gefackelt sondern, wie gesagt, so gesägt, nämlich vom Holzbildhauer Jesko Lange aus Zschorlau. Und weil diese wunderschöne Holzskulptur aussieht wie eine Madonna waren wir uns bei der Übergabe sofort einig. „Die können wir nicht einfach hinstellen und fertig. Es muss eine Prozession geben!“ Das muss was ganz Besonderes werden, beschloss der Heimatverein und begann mit der Planung für die feierliche Einweihung. Der Termin dafür stand auch schnell fest.

Nun, am 21. September war es dann soweit. Auf dem Festplatz an der Feuerwehr in Wildbach traf sich das Dorf. Die prächtig geschmückte Kutsche mit unserer „Weißen Frau“ wurde von zwei wunderschönen schwarzen Rössern durch das Dorf gefahren. Begleitet von strahlendem Sonnenschein führte die „Prozession“ Gäste und Einheimische zum Kirchplatz. Dort angekommen hieß es Daumen drücken, dass alles passt. Und es hat gepasst. Mit Hilfe eines Traktors wurde sie auf ihren Sockel gehoben.

Die drei Raben, Spielmannsleut aus Schwarzenberg, sorgten mit ihren Dudelsäcken für echt mittelalterliche Stimmung auf dem Platz. Bei Speis und Trank lauschten die Besucher der Sage „Die Weiße Frau in der Isenburg“ und bei einer geführten Wanderung zur Isenburg konnte man den Ort des Geschehens hautnah erleben.

Welche Herausforderungen im Vorfeld zu lösen waren sieht man der Schönen nicht an. Viele helfende Hände waren nötig um diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Nun steht sie auf dem Kirchplatz, als ob sie da schon immer steht.


Bericht im Regional Fernsehen


Bericht im Blick


Bericht bei Hitradio RTL


Fotos: Jörg Gläscher Robert Bosch Stiftung


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